Überschrift: Digitale Genossenschaften – Geschichte zukunftsfähig machen
polypoly – Die Genossenschaft
2021-09-05

Wie ein 175 Jahre altes Modell von der Digitalisierung profitieren kann.

Bewegen. Verändern. Sinnvoll und nachhaltig wirtschaften. Gemeinsam etwas erreichen, was alleine kaum möglich ist. Ein beflügelnder Gedanke, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Digitalisierung als Chance sehen und nicht als Hindernis. 

Im nachfolgenden Artikel sollen vor allem folgende Kernfragen beantworten werden:

  • Was bedeutet es, eine Genossenschaft zu digitalisieren?
  • Wie sieht das in der Praxis aus?
  • Was braucht es dafür?
  • Welche Vorteile hat eine digitale Genossenschaft?

Genossenschaften und ihr Ursprungsgedanke

Fangen wir doch einfach mal mit ein paar Fakten an. Genossenschaften erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, denn sie sind eigentlich ziemlich cool, können enorm viel und machen wirklich Spaß. 

Was ist denn nun eigentlich eine Genossenschaft?
Eine Genossenschaft, auch Kooperative genannt, ist in ihrem Ursprung ein Zusammenschluss von Menschen mit einem gemeinsamen ökonomischen, ökologischen, sozialen oder kulturellen Ziel zum Zweck der Erwerbstätigkeit. 

Die Grundwerte einer jeden Genossenschaft

Eine Kooperative wird also getragen vom Gemeinschaftsgedanken und den Werten ihrer Mitglieder. Dies lässt sich auch an ihrer Führungsform ableiten, denn eine Genossenschaft wird ausschließlich demokratisch und zumeist durch Selbstorganisation ihrer Mitglieder geführt. Für Einzelkämpfer:innen wäre diese Rechtsform wohl also eher weniger geeignet. Für Genossenschaftsmitglieder stehen die Grundwerte an erster Stelle: Solidarität, Fairness, Respekt, Vertrauen, Transparenz. Die Stärke einer Kooperative besteht also darin, über eine Gemeinschaft mehr Wissen, Erfahrung und auch Kapital einzubringen, sowie zu erwirtschaften. 

Doch Wirtschaft verändert sich. Das Wirtschaften selbst verändert sich. Alles ist schneller geworden, global und vor allem digital. Es gibt wohl kaum ein Unternehmen, das nicht in irgendeiner Form bereits im Internet vertreten ist. Wieso also nicht auch Genossenschaften digitalisieren? Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Was bedeutet „Digitalisierung“ und wie lässt sich das überhaupt praktisch auf eine Genossenschaft anwenden?

Neues Wirtschaften, alternative Wirtschaftsformen

Warum erfreuen sich Genossenschaften steigender Beliebtheit? Heutzutage geht es bei Genossenschaften vor allem um sogenanntes neues Wirtschaften. Das bedeutet vor allem auch werteorientiertes Wirtschaften. Der Gemeinschaftsgedanke wächst in der Bevölkerung und das wirkt sich eben auch auf Unternehmensmodelle aus.

Auch gerne mit dem Begriff „Social Business“ in Verbindung gebracht, handelt es sich dabei um ein Konzept, das zum lösen sozialer und ökologischer Herausforderungen innerhalb der Wirtschaft dient – um Kapitalismus zukunftsfähig zu machen.

Kooperativen sind also vor allem für diejenigen attraktiv, die gemeinsam mit Gleichgesinnten gemeinnützig, nachhaltig, sozial, zweckgebunden, ökologisch und ökonomisch wirtschaften möchten. 

Auch in anderen Rechts- bzw. Unternehmensformen bekommen Mitarbeiter:innen mittlerweile mehr Mitspracherecht und somit mehr Einfluss auf die Unternehmensentwicklung. Das Thema der „Nachhaltigkeit“ haben sich immer mehr Unternehmen auf die eigenen Fahnen geschrieben – denn Nachhaltigkeit hat viele Gesichter und bedeutet nicht immer nur „grünes Wirtschaften“. Doch sind wir mal ehrlich, Firmen die in diese Richtung laufen, sind überschaubar, das Mitspracherecht der Mitarbeiter:innen verschwindend gering, nachhaltiges Wirtschaften wünschenswert. Die Negativschlagzeilen einzelner Unternehmen überwiegen da leider nach wie vor, während die Reputation von Genossenschaften, global betrachtet, deutlich höher liegt.

Genossenschaft digitalisieren: Was bedeutet das?

Wir agieren, kommunizieren und bewegen uns zunehmend global. Das gilt nicht nur für uns persönlich, sondern auch für unser Arbeitsumfeld. Die Welt ist irgendwie ein Stückchen größer geworden – so fühlt es sich zumindest seit Anfang der Digitalisierung an. Ja, auch ein ganzes Stück schneller und vielleicht ein bisschen chaotischer. Das mag aber auch ein ganz persönliches Empfinden sein. Doch vor allem unsere Arbeit und unser Netzwerk haben sich mittlerweile über den kompletten Globus verstreut. Und spätestens seit COVID-19 wissen wir, welchen Stellenwert das remote-working in unseren Unternehmen einnimmt.

Aber ja, wenn wir von Digitalisierung sprechen, verknüpfen wir damit zuerst einmal die technischen Aspekte. Doch es handelt sich hierbei durchaus auch um ein soziales Phänomen, das eben von der Gesellschaft, also den Menschen selbst, getragen wird. Hierbei sprechen wir von der „Digitalen Transformation“, also über die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft durch digitale Technologien. 

Global agieren, interagieren und kommunizieren. Das alles ist dank der herrschenden technischen Voraussetzungen mittlerweile nahezu uneingeschränkt möglich. Das können auch Genossenschaften – wieso auch nicht? Aber, wie sind beispielsweise Aufnahmeprozesse geregelt? Wie denn überhaupt die Kontaktmöglichkeiten? Die Zugänglichkeit zu Inhalten? Ein Austausch? Es geht nicht einfach nur darum, die menschliche Komponente hinten anzustellen und Automatismen für sich wirken zu lassen. Im Gegenteil, die menschliche Komponente spielt in einer Genossenschaft doch die wichtigste Rolle, der Gemeinschaftsgedanke. Es geht darum, die oben genannte digitale Transformation mit der Rechtsform „Genossenschaft“ überein zu bringen – Möglichkeiten zu schaffen, die gemeinsamen Interessen einer Kooperative, einer Bewegung, so vielen Menschen, Vereinen und Organisationen wie möglich zugänglich zu machen.

Zusätzlich, sollten die grundlegenden Prozesse zum Aufbau und Erhalt einer digitalen Genossenschaft definiert und entsprechend organisiert werden. Diese Grundlagen setzen sich zusammen aus:

  • Gründung, Eintragung, Prüfung (rechtssicher und wettbewerbsfähig zu anderen Rechtsformen)
  • Beitritt zur Kooperative (wie und worüber?)
  • Digitale Generalversammlung (inkl. Anträge, Meinungsbildung, Abstimmungen)
  • Evaluationsprozesse
  • Rechtskräftige Dokumente + Dokumentation 
  • Mitgliedschaft / Mitglieder verwalten

„Einfach, schnell und digital – so sollen Gründungs-, Prüfungs- und Verwaltungsprozesse von Genossenschaften sein.“, fordert André Dörfler, Innovationsmanager bei der genossenschaftlichen R+V Versicherung.

Was bedeutet das in der Praxis? Gründung. Zugang. Mitgliedschaft.

Lassen Sie uns doch gerne ein wenig tiefer ins Praxisbeispiel eintauchen und anhand von polypoly – Die Genossenschaft, das Konstrukt ein wenig genauer Betrachten, sowie unsere Erfahrungen aus dem bisherigen Prozess. 

Gründung:
Ein digitaler Zugang zur Gründung der Genossenschaft wäre wünschenswert gewesen. Nach wie vor wird die Gründung selbst stark von analogen Prozessen dominiert. Es waren viele Treffen und ein entsprechender Austausch nötig, um die Gründung der Kooperative erst einmal in Gang zu bringen. Prozesse, die zu Teilen deutlich effizienter, einfacher und schneller gewesen wären. Durch die Pandemie mussten wir allerdings gezwungenermaßen auf Alternativen ausweichen – allein das hat uns gezeigt, dass es durchaus möglich ist, Prozesse zur Gründung zu digitalisieren. 

Die Initiative #GenoDigitalJetzt hat klar und deutlich formuliert, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Sie fordern zur Handlung auf, sammeln Unterschriften, um „die Rechtsform der Genossenschaft fit für das digitale Zeitalter zu machen“. Das beinhaltet:

  • Digitaler Genossenschaftsbeitritt
  • Digitale Gründung, Prüfung und Eintragung
  • Digitale und hybride Generalversammlungen
  • Digitale Schwarmfinanzierung
  • Digitale Plattform-Genossenschaften

Der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. beispielsweise, bietet mit seiner Plattform easyGeno bereits Lösungen für eine digitale Prüfung von kleinen Genossenschaften an. „Klein“, das bedeutet, Genossenschaften mit einer Bilanzsumme unter 1,5 Mio. EUR oder Umsatzerlösen unter 3 Mio. EUR, deren Jahresabschluss nicht prüfungspflichtig ist, können die Prüfung digital über eben dieses Portal durchführen.

Quote-Sign/Zitat
Mit easyGeno gibt es heute eine interessante Lösung für digitale Prüfungsprozesse, in die zukünftig auch digitale Gründungsprozesse integriert werden können.“ so André Dörfler.

Der Zeichnungsprozess:
Doch wie genau funktioniert jetzt eigentlich ein solcher Zeichnungsprozess in digitaler Form? Ist das rechtssicher? E-Mails sind mittlerweile nicht nur vor Gericht bereits ein legitimes Dokument, das als Beweis herangezogen werden kann. Sie gelten als offizieller Schriftverkehr und dienen der Dokumentation. Dateien, die Unterschriften enthalten, können so hin und her geschickt werden. Sie sehen bereits worauf ich hinaus möchte: E-Mails sind bei uns der Hauptkommunikationsweg, wenn es um Antragstellung und das Versenden von rechtskräftigen Dokumenten geht.

Mitgliedschaft:
Über eine Website beispielsweise, kann Zugang zu allen relevanten Informationen und wichtigen Dokumenten gewährt werden, wie beispielsweise die Satzung. Es sollte außerdem Sinn und Zweck veranschaulicht, weiterführende Informationen zur Verfügung gestellt und natürlich auch ein Bereich geschaffen werden, in dem sich Anteile erwerben oder erhöhen lassen. Das Sahnehäubchen wäre jetzt natürlich noch polypoly – Die Genossenschaft über eine App zugänglich zu machen; aber wer uns kennt weiß, auch das steht auf unserer Bucket-List. 

Wir haben da allerdings noch etwas in der Pipeline, das wir im Zuge einer digitalen Genossenschaft als unabdingbar empfinden: Das sogenannte Membership Feature, das auf den polyPod, den wir gemeinsam mit den Anteilseigner:innen entwickeln, aufsetzen soll. Hierüber sollen Anteilseigner:innen die Möglichkeit haben, ihre Mitgliedschaft komplett autark zu verwalten, Datenschutzkonform. Profil- und Adressänderungen, ihre Anteile, es wird einen News-Stream rund um die Themen zu polypoly – Die Genossenschaft geben, hier können Dokumente hinterlegt bzw. eingesehen werden und auch wichtige Termine, wie zum Beispiel die jährliche Mitgliederversammlung, sollen über dieses Membership Feature kommuniziert werden. 

Das hat direkt mehrere Vorteile:

  • Für uns als Genossenschaft minimiert es den Verwaltungsaufwand enorm
  • Kosteneffizient
  • Daten werden dezentral gespeichert
  • Die Menschen haben die volle Kontrolle über ihre Daten und deren Verwaltung
  • Schneller und direkter Zugriff
  • DSGVO-konform

Der Ablauf, wie er ausschließlich in der Rechtsform der SCE möglich ist, sieht wie folgt aus:

  1. Das potenzielle Mitglied kann sich über die Website informieren und dort Anteile zeichnen.
  2. Er:Sie wird dann zu einem externen Bezahl- und Beitrittsformular weitergeleitet.
  3. Die Höhe der Anteile, sowie Name und Adresse und die gewünschte Zahlungsmethode werden hier angegeben.
  4. Nachdem der:die zukünftige Anteilseigner:in zahlungspflichtig bestellt hat, wird der Prozess auf den E-Mail-Verkehr ausgelagert.
  5. Eine Bestätigungsmail, sowie alle nötigen Informationen zur Mitgliedschaft werden also auf elektronischem Wege versandt. Dies beinhaltet die Höhe der gezeichneten Anteile, die Mitglieder-Nummer, sowie die Satzung etc. 

Zusammengefasst ist die Digitalisierung einer Genossenschaft also kein Hexenwerk. Es bietet Chancen und völlig neue Möglichkeiten. Es erweitert Spielräume und schafft neue Perspektiven.

Kommen wir aber zu dem wohl interessantesten und auch komplexen Thema der Mitgliederverwaltung und Kommunikation. Hier geht es nicht nur darum, wie Anträge archiviert werden, Dokumente abgelegt und Mitgliederversammlungen gehalten werden. Es geht auch um den Austausch, um Informationsfluss, um Mitarbeit und Mitsprache. Das gesamte Thema rund um die Kommunikation ist wohl eine der komplexesten Herausforderungen innerhalb einer Genossenschaft.

Außerdem,“ fügt André Dörfler hinzu, „schaffen integrierte Muster-Businesspläne und -Satzungen im digitalen Gründungsprozess eine höhere Klarheit und Geschwindigkeit.

Der Gemeinschaftsgedanke setzt sich übrigens auch genossenschaftsübergreifend fort. Genossenschaften sind sehr offen, sich gegenseitig zu unterstützen. Ein wunderbares Beispiel für diese gegenseitige Unterstützung ist Platform Cooperatives Germany, ein Team, das digitale Genossenschaften insbesondere in der Gründungsphase unterstützt.

Digitales Toolset: Was genau braucht eine digitale Genossenschaft?

Wir bei polypoly legen den höchstmöglichen Wert auf Datenschutz. Das macht sich nicht nur in unserer Vision bemerkbar, sondern wirkt sich auch auf unser gesamtes Arbeitsumfeld aus. Dabei priorisieren wir vor allem Open Source Technologie und DSGVO-konforme Tools und Software – soweit uns das eben möglich ist. Auch der polyPod soll als Open Source Technologie zur Verfügung gestellt werden. 

Wir selbst kommunizieren vieles von dem, was sich innerhalb der Genossenschaft abspielt auch über Social Media. Natürlich, über Social Media bietet sich die Möglichkeit Beiträge zu kommentieren, zu diskutieren und Meinungen kundzutun. Wir möchten darüber hinaus aber gerne Räume schaffen, in denen vor allem Anteilseigner:innen zueinander finden. Dafür haben wir derzeit zwei Lösungsansätze. 

Der polypoly Members Club

Einen dieser beiden Lösungsansätze konnten wir bereits erfolgreich umsetzen – den polypoly Members Club. Wir nutzen die Funktion eines Videokonferenz-Tools (zoom),

polypoly.coop Member

um ein Mal im Monat über unseren Newsletter zum Online-Event einzuladen. Hier sind vor allem, abwechselnd, die Gründungsmitglieder:innen der Genossenschaft vertreten, als auch Teile des Teams, um News und Updates zur Genossenschaft zu verkünden, Vorträge zu relevanten Themen zu halten und den Anteilseigner:innen die Möglichkeit zu bieten Fragen zu stellen und in eine offene Diskussion zu treten. 

Das Format wird anhand einer Agenda von einem:einer Moderator:in geführt. So sorgen wir dafür, dass jede:r zu Wort kommt, das Event strukturiert abläuft und alles dokumentiert werden kann, um im Nachhinein auch denen zur Verfügung gestellt zu werden, die nicht die Chance hatten, an der Videokonferenz teilzunehmen. Ein Format, das offensichtlich gut ankommt und funktioniert. 

Doch das ist noch nicht das, was wir gerne für unsere Mitglieder:innen als Kommunikations-Plattform anstreben. Ein Ort, wo diskutiert und ein Netzwerk aufgebaut werden kann – eine Community-Plattform eben. Da wären wir dann auch schon bei Lösungsansatz Nummer zwei: WECHANGE

Wer oder was ist WECHANGE?

WECHANGE ist eine Genossenschaft, die gleich mehrere Elemente und Bedürfnisse über ihre Plattform miteinander verknüpft und erfüllt. Zum einen bietet sie eine hervorragende Möglichkeit sowohl an gemeinsamen Projekten mitzuwirken – das ist vor allem dann interessant, wenn wir gemeinsam mit den Genossenschaftsmitgliedern arbeiten wollen oder auch intern Projekte auf die WECHANGE Plattform auslagern möchten – als auch Portale und Services zu nutzen (auf diese wird weiter unten noch genauer eingegangen), sowie die Möglichkeit, Veranstaltungen und Videokonferenzen online abzuhalten. Menschen, Gruppen, Projekte, Events – alles an einem Ort. Open Source und nach höchsten Datenschutzstandard. Das klingt natürlich wie Musik in unseren Ohren.

Wie sehen die einzelnen Services genau aus?

Projekte:

Mitglieder können sich in Gruppen und/oder Projekten zusammenschließen und so digital zusammenarbeiten. Es gibt Aufgabenlisten, eine Kalenderfunktion, einen integrierten Chat (RocketChat), Filesharing via Nextcloud, Dokumentenerstellung mit OnlyOffice sowie einen Newsfeed. Von der ersten Planung, über die aktive Zusammenarbeit, bis hin zur Umsetzung und Fertigstellung des Projektes ist alles an nur einem einzigen Ort möglich.

Community:
Neben der digitalen Zusammenarbeit setzt WECHANGE den Fokus der Plattform auf den Austausch und die Vernetzung untereinander. Ob Zivilpersonen oder Organisationen. Eine riesige Community mit bereits über 50.000 Mitgliedern hat sich über WECHANGE zusammengefunden und tauscht gegenseitig Informationen und Veranstaltungen aus.

Tagungen:
Da wir unseren polypoly Members Club und diverse andere Videocalls und Termine derzeit über zoom abhalten, haben wir natürlich auch hierfür eine Alternative gesucht. Da kam uns das neue Feature bei WECHANGE gerade recht. Ein digitales Tagungshaus, dem das Videokonferenz-Tool Big Blue Button zugrunde liegt, das wir derzeit testen, um unseren Wirkungsgrad von zoom auf WECHANGE zu verlagern.

Was kann die wechange-Plattform?

Wir arbeiten also nicht nur daran, ein komplett neues Wirtschaftssystem für Daten aufzubauen, sondern tagtäglich auch an uns selbst – um eine bestmögliche Umgebung für unsere Arbeit, unsere Mitarbeiter:innen und unsere Anteilseigner:innen zu schaffen. 

Genossenschaften als sinn- und werteorientierte Gemeinschaftsunternehmen können den Kund:innen ihre Produkte und Services durch digitale Prozesse einfacher und schneller liefern.“ führt André Dörfler als großen Vorteil im Zuge der Digitalisierung von Genossenschaften aus.

Die Möglichkeiten, eine Genossenschaft komplett digital aufzubauen ist bereits vorhanden. Wir sollten die Digitalisierung als Chance sehen und uns hier nicht selbst im Wege stehen. Skepsis und Stillstand sind nicht der Weg nach vorne. Es braucht Mut und Vertrauen. Natürlich kritische Blicke auf die Gegebenheiten, nur so können wir uns weiterentwickeln. Wir haben schon immer Geschichte geschrieben. Wir haben schon immer aus der Geschichte gelernt (zugegeben, es gibt Defizite). Es ist an der Zeit, Geschichte zukunftsfähig zu machen. Gemeinsam.