Warum wir das tun

Daten sammeln um jeden Preis? Wir sagen nein!

Daten sammeln ohne Rücksicht auf Verluste, scheint das Mantra der heutigen Datenökonomie zu sein. Das ist weder wirtschaftlich sinnvoll, noch nachhaltig und erst recht nicht sozial vertretbar. Die Lösung: "Stop sharing data, start sharing algorithms!" Anstatt unsere Daten mehrfach an zentrale Server zu schicken, damit sie dort von Algorithmen ausgewertet werden, bleiben unsere Daten auf unseren Endgeräten, wo sie bei Bedarf direkt durch Algorithmen ausgewertet werden können.

Dark und ROT Data sind genau das, wonach es klingt

54% Dark Data

"Dark Data" sind nicht klassifizierte Daten, man weiß also weder was sie beinhalten, noch wofür man sie braucht. Gesammelt werden sie dennoch in immer größeren Mengen.

32 % ROT Data

Das Akronym steht für "redundant, obsolet und trivial", kurz "Datenmüll", nur weiß man hier zumindest was diese Daten beinhalten, das macht sie etwas weniger toxisch als "Dark Data".

14% Clean Data

Daten, deren Inhalt und Zweck bekannt ist. Es braucht diese Daten, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse aufrecht zu halten. Wir alle brauchen sie, das Sammeln von Daten ist also nichts schlechtes per se.

860.000 Euro für "Datenmüll"!

Kaum vorstellbar, aber fast alle Unternehmen betreiben hier ein wirklich teures "Hobby"! Ein eher datensparsames Unternehmen, dass etwa 250 Terabyte an Daten sammelt, investiert dafür schätzungsweise eine Million Euro jährlich. Geht man davon aus, dass auch dieses Unternehmen die geschätzten 86 % "Datenmüll" einsammelt, wird die immense Geldverschwendung schnell plakativ. Hinzu kommen die rechtlichen Risiken. 250 Terabyte entsprechen in etwa 580 Millionen Dateien. Der Inhalt von mehr als der Hälfte davon, d. h. von etwas mehr als 300 Millionen Dateien, ist vollkommen unbekannt. Willkommen in der Datenschutzhölle!

in %

Quelle: com-magazin.de

9,2 Millionen Tonnen CO2 für "Datenmüll"!

Ja, schätzungsweise 9,2 Millionen Tonnen CO2 hat uns 2020 die Energie gekostet, mit der weltweit "Dark" und "ROT-Data" gespeichert wurden. Noch ist das nicht so viel. Es entspricht in etwa der Menge, die ein Auto verbraucht, wenn es grob 1 Million Mal die Erde umrundet. Das Problem ist, es werden immer mehr Daten, um genau zu sein 27 % mehr – und das jährlich. Schon 2025 wird eine Datenflut von 175 Zettabyte erwartet. Schwer nachzuvollziehen? Geht uns auch so, darum ein Beispiel: 175 Zettabyte entsprechen etwa 350 Billionen Filmen in Standardqualität – das ist eine Zahl mit zwölf Nullen!

in Zettabyte

Quellen: iwd.de, storage-insider.de

Daten sammeln, den Preis zahlen wir!

80% der Führungskräfte sehen Daten als einen Erfolgsfaktor für ihr Unternehmen. Dies spiegelt sich auch im Preis der Daten wider. Aber es gibt eine Seite, die leer aus geht: diejenigen, die all die wertvollen Daten produzieren, kurz: wir! Wir können Dienste und Plattformen vermeintlich kostenlos nutzen. Zahlen tun wir mit unseren Daten, über die wir schon lange die Kontrolle verloren haben. Die Datenoligarchen haben uns zu unbezahlten Arbeiter:innen gemacht, die fleißig Daten für sie produzieren, mit denen sie ein ganzes Wirtschaftssystem geschaffen und enorme Gewinne eingestrichen haben. Und das um jeden Preis, sei es unsere Privatsphäre oder die Integrität unserer Demokratie.

Welchen Wert haben Ihre Daten? Das hängt davon ab.

Das hängt von der Art und Qualität der Daten ab. Davon, woher sie stammen. Aber genau kann das keiner sagen. Ein Anhaltspunkt könnte sein, für wie wertvoll ein:e Nutzer:in beim Verkauf eines Unternehmens gehalten wurde.

Stop sharing data, start sharing algorithms!

Eigentlich ein gängiges Konzept, dass die Produzierenden kontrollieren, wie und zu welchem Zweck etwas produziert wird, und an wen und zu welchem Preis es verkauft wird. Nicht so in der heutigen Datenökonomie. Nicht wir, die Datenproduzent:innen, haben die Kontrolle, sondern die Datenkonsumenten, also die Unternehmen, die unsere Daten nutzen.

polypoly will das Verhältnis zwischen Datenproduzent:in und Datenkonsument wieder in die richtige Richtung lenken. Dafür entwickeln wir den polyPod – eine "Super-App-Infrastruktur", die unsere Endgeräte in nachhaltige, soziale und effiziente Datenzentren verwandelt.
Die ungenutzte Rechenleistung unserer Endgeräte kann für datenschutzfreundliche Big-Data-Analysen im Austausch gegen eine faire Bezahlung genutzt werden. Da alle Berechnungen auf unseren Endgeräten durchgeführt werden, werden Speicherkapazitäten in Rechenzentren eingespart und damit auch eine ganze Menge Kosten und CO2.

Jetzt Ihre Anteile sichern

Werden auch Sie Investor:in und helfen Sie, eine nachhaltige Datenökonomie aufzubauen!

Als Investor:in werden Sie automatisch Mitglied der polypoly Genossenschaft, welche den polyPod entwickelt. Ein Genossenschaftsanteil entspricht einem Gegenwert von 5 €, die im Falle eines Austritts aus der Genossenschaft gemäß unserer Satzung rückerstattet werden. Eine der besonderen Vorteile von Genossenschaften gegenüber anderen Arten von Investitionsprojekten.

Eine weitere Besonderheit: Grundsätzlich gilt, nur eine Stimme pro Person! In einer Genossenschaft hängt Ihr Einfluss also nicht davon ab, wieviel Geld Sie in Anteile investieren. Die Anzahl Ihrer Anteile bestimmt nur, wie hoch Ihr Anteil an zukünftigen Gewinnen ist. Ein wirklich faires Konzept, dass sich perfekt mit unserer Vision einer sozialen Datenökonomie deckt.

Investment-Paket mit 100 Anteilen

Investieren Sie jetzt 500 €

Investment-Abo mit 1 Anteil monatlich

Investieren Sie monatlich 5 €

Individuelles Investment-Paket ab 1 Anteil

Investieren Sie jetzt ab 5 €

*Die polypoly Genossenschaft ist eine Genossenschaft innerhalb der Europäischen Union. Um zu investieren und Mitglied zu werden, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein und die Staatsbürgerschaft eines Landes besitzen, das Mitglied der EU ist. Außerdem dürfen Sie NICHT im Besitz eines US-amerikanischen Reisepasses sein. Diese Maßnahme müssen wir ergreifen, um die polypoly Genossenschaft vor rechtlichen Schritten in den USA zu schützen.